Erste bekannte Aufzeichnungen
Die ältesten überlieferten Hinweise auf unseren Hof stammen aus dem Jahr 1437. Damals wurde der Eigentümer als „Henneke to Wildinghusen“ genannt.
Seit Jahrhunderten in der Südheide verwurzelt – heute ein moderner Familienbetrieb, der Landwirtschaft mit Erfahrung, Verantwortung und echter Nähe zum Produkt verbindet.

Herzlich willkommen auf dem Hof von Bauer Tewes in Willighausen. Unser Betrieb liegt in der Südheide im Landkreis Celle und steht für eine Landwirtschaft, die sich über Generationen weiterentwickelt hat, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Wir möchten einen ehrlichen Einblick in einen modernen Familienbetrieb geben: in seine Geschichte, den Wandel der Landwirtschaft und die Menschen, die den Hof heute prägen.
Die Geschichte unseres Hofes reicht weit zurück. Viele Generationen haben ihn geprägt, weiterentwickelt und an die Anforderungen ihrer Zeit angepasst.
Die ältesten überlieferten Hinweise auf unseren Hof stammen aus dem Jahr 1437. Damals wurde der Eigentümer als „Henneke to Wildinghusen“ genannt.
Mit Christoph Tewes taucht der Familienname erstmals in der Ahnenreihe des Hofes auf. Seitdem trugen alle Bauern auf dem Hof den Namen Tewes.
Als sich kein direkter Hoferbe einstellte, wurde ein naher Verwandter adoptiert. So übernahm Heinrich Hermann Ernst Tewes 1922 den Betrieb.
Dietrich Heinrich Ernst Tewes wurde Nachfolger auf dem Hof und führte den Betrieb in einer Zeit weiter, in der die Landwirtschaft zunehmend mechanisiert wurde.
Ab 1982 führte Ernst Hermann Heinrich Tewes den Betrieb. Später übergab er die Verantwortung an seinen Sohn Frank.
Seit 2010 ist Frank Tewes „der Bauer“. Bereits zuvor betreute er den landwirtschaftlichen Betrieb weitestgehend und führt ihn heute gemeinsam mit seiner Familie weiter.
In Niedersachsen gelten für die Hofübergabe besondere Regeln, die in der Höfeordnung festgelegt sind. Der Betrieb wird an eine Person übergeben, die fachlich dafür geeignet ist. Gleichzeitig ist die Versorgung der Altenteiler sicherzustellen, während weichende Erben finanziell abgefunden werden.
Das Ziel: Höfe sollen nicht zerteilt oder zersplittert werden, sondern als wirtschaftliche Einheit erhalten bleiben. Auch unser Hof konnte so über viele Generationen fortgeführt werden.
Über Generationen wurde der Hof erweitert, modernisiert und an neue landwirtschaftliche Anforderungen angepasst. Zwei historische Aufnahmen zeigen, wie sich die Hofstelle im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Wohnhaus und Ställe wurden im Laufe der Zeit modernisiert. Weitere Stallflächen, Trecker- und Maschinenschuppen kamen hinzu.
Die Hoffläche wurde angepasst, Bäume mussten weichen, und statt des alten Speichers entstanden Fahrsilos zur Lagerung von Futter.
Auch kleinere Bereiche veränderten sich: Der Nutzgarten wurde etwas verkleinert, während Maschinen, Lagerung und Arbeitsabläufe zunehmend an Bedeutung gewannen.
Vor den Weltkriegen gehörten neben Kartoffeln, Rüben, Futtermais und Getreide auch zahlreiche Tierhaltungszweige zum Betrieb: Milchkühe mit Nachzucht, Bullenmast, Legehennen, Zuchtsauen und Schweinemast.
Arbeitspferde, eigene Lehm- und Sandkuhlen, Torfstich sowie nasses Weideland an der Örtze zeigen, wie stark landwirtschaftliche Betriebe früher auf Selbstversorgung ausgerichtet waren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hielt die Mechanisierung Einzug. Der erste Schlepper kam etwa 1955 auf den Hof: ein Lanz Bulldog mit 25 PS. 1963 folgte ein Deutz D40S.
Gleichzeitig wurden Arbeitskräfte knapper und teurer. Die Landwirtschaft spezialisierte sich stärker, und auch auf dem Hof Tewes wurden nach und nach einzelne Betriebszweige aufgegeben.
Der Erlös aus der Milchviehhaltung half dabei, die Mastschweinehaltung zu modernisieren.
Hühner, Bullen und Zuchtsauen verschwanden nach und nach aus dem Betriebsalltag.
Im März 2008 verließ das letzte Mastschwein den Stall. Der Hof richtete sich weiter neu aus.
Seit 2010 führt Frank Tewes den landwirtschaftlichen Betrieb. Er ist gelernter Landmaschinenmechaniker, absolvierte anschließend eine landwirtschaftliche Lehre und besuchte die zweijährige Fachschule.
Unterstützt wird er von seiner Frau Heike. Auch die Söhne Mattes und Söhnke sind an der Landwirtschaft interessiert und helfen tatkräftig mit.
Wer unseren Hof kennt, versteht auch unseren Anspruch an Herkunft, Qualität und direkten Vertrieb. Entdecke unsere Kartoffelsorten und Pakete im Shop.